Partnersuche ehingen

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Sie sollen jahrelang die Preise abgesprochen und so dem Handel geschadet haben.

Mehr als 300 Millionen Euro will der Insolvenzverwalter dafür zurück haben, im Spätfrühling nächsten Jahres sollen die Prozesse beginnen.

Britta Schröder etwa, die in Schwerin gearbeitet hat. Meeh erinnert sich daran, wie sie sich mit Kolleginnen und einer Gewerkschafterin abends heimlich in der Filiale traf, weil sie einen Betriebsrat gründen wollten.

Sie spricht von Testkäufern, die nur dazu da gewesen seien, „die Leute zu drangsalieren“. Plötzlich sei eine Bezirksleiterin mit Polizei gekommen, die alle aus dem Laden werfen sollte.

Ehemalige Führungskräfte zeichnen das Bild eines Patriarchen, der sich nichts hat sagen lassen. Eine Woche später stellt sich Tochter Meike der Öffentlichkeit, allein.

Der das Imperium, das zu seiner Blütezeit 15.000 Filialen in 17 Ländern, 50.000 Beschäftigte und sieben Milliarden Euro Jahresumsatz hatte, als eingetragener Kaufmann wie einen Kiosk oder Imbiss führte. Weil in dieser Rechtsform Betriebs- und Privatvermögen praktisch eins sind, muss sich Schlecker wegen der Transaktionen an seine Familie verantworten – für überhöhte Stundenlöhne, die er der Logistikfirma von Lars und Meike gezahlt haben soll, für Geldgeschenke an die Enkel oder teure Karibikurlaube. Es fällt der Satz, der für Gläubiger wie ein Erdbeben ist.

Ein knappes Dreivierteljahr später klingt das etwas anders. Montag, den Schlecker und seine Kinder im Gericht verbringen.

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Schlecker selbst hat betont, immer an den Fortbestand seiner Firma geglaubt zu haben.

Trotzdem soll der jetzt 73-Jährige noch immer fast jeden Tag mit dem Lift in den sechsten Stock der alten Zentrale fahren.

„Die Insolvenz war unvorstellbar für mich“, hatte Anton Schlecker zu Beginn des Prozesses im März erklärt.

Ursprünglich hatte auch Ehefrau Christa vor Gericht gestanden.

Das Verfahren ist jedoch gegen Zahlung von 60.000 Euro vorzeitig eingestellt worden.

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